Polizei rettet vernachlässigten Kater
Ausdauerndes Katzengejammer erregte am Samstag den Ärger von mehreren Hausbewohnern in der Bürgermeister-Smidt-Straße in Bremerhaven. Zunächst versuchten es die Nachbarn mit einem Gespräch mit dem 23-jährigen Tierbesitzer. Dieser zeigte sich aber uneinsichtig und meinte nur: „Der Kater könnte heute ruhig mal draußen bleiben“.
Als die Polizei gegen 11.00 Uhr eintraf, hörten die Beamten das Katzengeschrei bereits im Treppenhaus. Der Besitzer des Tieres reagierte weder auf Klingeln und Klopfen und dem deutlichen Hinweis, dass die Polizei ihn sprechen möchte. Mit Hilfe eines Nachbarn, der einen Katzenkorb besaß, versuchte man das stark verschüchterte Tier einzufangen, was leider nicht gelang. Das Kater scuhte vorerst das Weite.
Gegen Abend kehrte der Kater wieder zurück und setzte sein Wehklagen fort. Die Nachbarn hatten wieder erfolglos das Gespräch mit dem Tierbesitzer gesucht und griffen um 19.00 Uhr erneut zum Telefon, um die Polizei um Hilfe zu bitten.
Die Beamten kümmerten sich um den sehr verängstigen Kater, der in einem sehr schlechten Allgemeinzustand war. Ein beauftragter Tierarzt untersuchte das Tier und bestätigte den schlechten Zustand des Tieres. Der Kater hatte sich zusätzlich vermutlich bei einem Sturz auch zahlreiche Prellungen und Schürfungen zugezogen.
Die Polizisten brachten das Tier in die Obhut des Tierheimes und schrieben einen Bericht für den Amtstierarzt.
Quelle: Polizei Bremerhaven
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